Charakterisierung-Lena Brücker

Die Entdeckung der Currywurst, eine Novelle von Uwe Timm aus dem Jahr 1993, handelt von Lena Brücker und dem Soldat Hermann Bremer, welche sich während der letzten Tage des zweiten Weltkrieges in Hamburg aufhalten.Die Kriegszeit-Geschichte ist im 20. Jahrhundert angesiedelt und spielt sich in Hamburg ab. Nachfolgend soll die Figur Lena Brücker charakterisiert werden.

 Lena Brücker ist die Hauptperson und im Mittelpunkt der Geschichte, die sie selbst erzählt. Sie stellt fünf verschiedene Handlungspersonen und zwei Altersklassen dar.

Lena Brücker ist 43 Jahre alt. Sie trägt einen kurzen Rock mit einer Strumpfhose. Außerdem hat sie blaue Augen, blonde Haare und sie ist relativ klein. In dieser Zeit lebt sie allein, da ihr Mann Garry Brücker, der ein Frauenheld ist, aber andererseits ein ''Schwein'' ist, da er sich alles von ihr machen lässt und ihr 16-jähriger Sohn im Krieg sind. Ihre Tochter befindet sich in Hannover. Die gelernte Täschnerin war lange Hausfrau, im Krieg wurde sie zur Kantinenleiterin in der Lebensmittelbehörde dienstverpflichtet.Lena ist weder in der Partei noch im Widerstand. Sie macht kritische Bemerkungen(S.120). Über die Mithilfe an Bremer sagt sie:''Das hatte nix mit der Sympathie zu tun. Hätte jedem geholfen, der nicht mehr mitmachen wollte.''(S.102). Daraus kann man entschließen, dass sie sehr hilfsbereit und fürsorglich ist. Dazu bedient sie ihn mit Speisen, da Lena an ihren Sohn denkt, der Ähnlichkeiten mit Herrn Bremer hat. Die Kapitulation Hamburgs bedeutet ihr mehr als das Kriegsende. Sie ist dadurch verschloßen, da sie ihn die Kapitulation verschweigt. 

 Die alte Lena ist um die um die 80 Jahre und lebt im Altersheim in Harburg. Sie hat graues dünnes Haar und milchige Augen,die erblindet sind. Sie ist eine erstaunliche Frau, da sie trotz ihrer Erblindung kaum Hilfe braucht. Sie kommt mit ihren Kriegswissen nicht zum Punkt, weil sie den Ich-Erzähler nicht direkt erzählt, wie sie die Currywurst erfunden hat.Außerdem fühlt sie sich sehr einsam im Altersheim.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ihr Leben insgesamt nicht sehr leicht war, da sie zu viel vor und nach dem Krieg miterlebt hat.Dennoch war es ein sehr interresantes Leben, denn am Ende der Geschichte kann sie durch ihre zufällige Erfindung der Currywurst ein verrücktes Leben zu Ende führen. Meiner Meinung nach ist sie sehr sympathisch, da sie sich gegen den Krieg verweigert und hilfsbereit ist.

27.11.15 11:54

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(30.11.15 16:32)
Lieber Niklas,

die Tatsache, dass Aussagen am Text zu belegen sind, trifft immer zu - nicht nur in EInzelfällen. Du deutest eine Verknüpfung von Inhalten und Charakterzügen an, führst dieses aber nicht konsequenz zu Ende, sodass dein Text "in den Kinderschuhen" stecken bleibt....

Liebe Grüße
L. Blanke

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